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Selbstklebefolien

Die Selbstklebefolien gibt es mittlerweile in einer großen Vielzahl und Formaten. Sie unterscheiden sich lediglich in ihren Farben, Oberflächen sowie in der Transparenz und ihren Klebeeigenschaften. Diese Eigenschaften richten sich jeweils nach dem Anwendungszweck und den örtlichen Begebenheiten, in der die Folie zum Einsatz kommt. Grundsätzlich werden diese Folien nach ihrer Produktart und Optik zugeordnet.

So gibt es einfarbige Klebefolien, die mittels Schneideplottern direkt weiterverarbeitet werden, während die digital bedruckten Klebefolien zunächst bedruckt, laminiert und anschließend erst in ihre gewünschte Form geschnitten werden. Daneben gibt es noch Milchglasfolien sowie Klebefolien für bestimmte Anwendungszwecke. Wie bereits die Bezeichnung „Milchglasfolie“ schon andeutet, imitiert diese Folienart den Effekt einer blickdichten, angerauten Glasoberfläche, die sich hervorragend als Sichtschutz eignet. Eine weitere Klebefolienart, die besondere Eigenschaften aufweist, sind beispielsweise die Neonklebefolien. Ihre fluoreszierenden Oberflächen besitzen eine hohe und besondere Leuchtkraft. Sogenannte Tafelfolien hingegen können mit Kreide beschrieben werden.

Einfarbige Klebefolien können fast jeden Farbton abbilden. Der Unterschied liegt lediglich darin, ob diese glänzend oder matt wiedergegeben wird. Matte Folien werden in der Regel im Innenraum oder auf Möbel aufgebracht, während glänzende Folien im Allgemeinen sich als Werbeträger auf Autos oder Schaufensterbeschriftungen eignen. Die einheitliche Färbung der Folien gilt als sehr beständig und ist deshalb für den Außenbereich gut geeignet, trotz Sonneneinstrahlung und wechselnder Witterung. Die mit Hilfe eines Digitaldruckes hergestellten und bedruckten Selbstklebefolien werden mittels eines glänzenden oder matten Laminat vor der UV-Strahlung und den weiteren Umwelteinflüssen geschützt.

Selbstklebefolien sind meist spezielle, extrem dünne Kunststofffolien, die sich für die Beschriftung und Beklebung von Fahrzeugen, Werbeschildern, Schaufenstern, Werbeplanen sowie für Möbeln oder Wänden gleichermaßen eignen. Neben ihrem klassischen Einsatzgebiet der Werbung, kommen sie heutzutage vermehrt auch als bloße Dekoration zum Einsatz. Als Material zur ihrer Herstellung wird meist Polyvinylchlorid (PVC) oder Polyester (PET) verwendet. Die Rückseite wird mit einer speziellen Klebeschicht versehen, die sich je nach Verwendungszweck in ihrer Klebekraft und Klebeeigenschaft unterscheidet.